Module der Ausbildung 2018-05-18T09:53:40+00:00

Module der Ausbildung

Die Liebe leben – gemeinsame Wegbeschreitung

I. Grundlagen

Selbstklärung und haltgebende Prozessarbeit

Alle Module haben einen klärenden und praktischen Teil, indem das Gelernte ausprobiert und nach Möglichkeit erfahren werden kann. Dies geschieht in Form von Integralen haltetherapeutischen Sitzungen und Selbsterfahrungsübungen, wobei Beispiele aus der Praxis der Seminarteilnehmer erwünscht sind.

  1. Integrales Bewusstsein
    Grundlagen, Entwicklung und Bedeutung der Integralen HalteTherapie
    Indikation und Kontraindikation
    Haltetherapie in Übung und Anwendung
  2. Körperorientierte Methoden der Selbsterforschung
    Personagramm – innere Klärung
    Integrale HalteTherapie – berühren und vertrauen
    Anpassungen und Abwehrhaltungen
    Verdrängungs- und Fluchtmechanismen im „Hier und Jetzt“
  3. Gefühlsklärung und Bewusstseinsentwicklung
    Die Bedeutung der inneren Haltung, Erfahrungen bestimmen unsere Haltungen.
    Struktur Veränderungen des Seins brauchen tiefe Erfahrungen.
    Einfühlung, Empathie und Selbstempathie
  4. Entwicklungsstufen
    Integrale Psychologie – Bewusstseinsentwicklung, Ken Wilber
    Bewusstseinsstrukturen, Jean Gebser
    Die 4 Leiber und 7 Lebenszyklen, Rudolf Steiner
    Karmische Verbindungen erkennen, karmische Verstrickungen lösen.
  5. Bindung – Die sicher Basis fürs Leben 
    „ das Ausschlüpfen des physischen Selbst“ D1
    Babys fühlen mit – die Innenwelt des Neugeborenen
    Geburt als Schlüsselerlebnis – die perinatale Grundmatrizen
    Entstehung von lebensgestaltenden Grundüberzeugungen
  6.  Bindungsstufen: Integration und Loslösung
     „ankommen im emotional fühlenden Körper“ D2
  7. Mangelnde Bindung: Die Krankheit unserer Zeit?
    Der Neurotische Themenkomplex D3
    fehlen der eigenen Identität: Verlust von Liebe und Bestätigung
    ’nährendes Halten‘
  8. Die Wiederauferstehung der vergangenen Verletzungen
    subjektive und objektive Wahrnehmung
    Was nicht verarbeitete Geschehnisse der Vergangenheit im Heute bewirken
    Das Trauma. Wunde – Schutzwall – Maske
    Kontrolle, Schutz und Abwehr …“Ich sehe was, was Du nicht siehst!“
    Ersatzhandlugen, Muster, Zwang und Überzeugungen
  9. Die Kränkung der Seele
    Die Notwendigkeit der seelischen Krise.
    Unerlöste und verworrene Gefühle lösen
  10. Glaubenssätze und erlernte Verhaltensmuster
    Transformation prägender Botschaften aus der Herkunftsfamilie.
    Verborgene Glaubenssätze erkennen und hinterfragen
    Rollenspiel und Ersatzhandlungen – Macht und Ohnmacht/Helfer und Opfer
  11. Licht- und Schattenarbeit
    Schattenintegration: Wie ist mein eigener Schatten? Wo und wie wirkt er.
    Arbeiten im Umgang mit Egostats (Subpersönlichkeiten).
    „Ich halte Dich, damit du heilen kannst.“
  12. Potentialentfaltung
    Was bringe ich mit auf die Welt? Notwendigkeit der spirituellen Entwicklung.
    Sich selbst begegnen – die Innere Welt des lebendigen Seins
    Bildung von Wahrnehmungsorganen – Entwicklung der Intuition

II. Pathologien an den wichtigen
Drehpunkten der Entwicklung

Störungen in der Selbst-Entwicklung (frühe Störungen) und
Störungen der leiblich-seelischen Interaktionen.

  1. Das Ankommen in der Welt D1
    Inkarnation –  Schwangerschaft – Geburt
    Erfahrungen im Erleben des Gehaltenwerden
  2. Bindungsstufe Integration und Loslösung D2
    Ankommen im emotional fühlenden Körper
    Stufen der Ablösung und Individuation und deren Störungen,
    narzisstische und überbordende Persönlichkeitsprägungen.
    Machbarkeitswahn – Dramen – Ersatzgefühle
    Grenzen setzen – Grenzen überschreiten
  3. Bindungsstufe des Neurotischen Themenkomplex D3
     Fehlen der eigenen Identität: Verlust von Liebe und Bestätigung
    und deren Folgen: Ängste, Panik, Zwänge, Depression
  4. Folgen von frühen Missbrauchs-, Vernachlässigungs- und Gewalterfahrungen
    Grundannahmen der Anteile im Denken, Fühlen und Verhalten
    Die Biologie der Angst. Phobien und Panik
    Zwangsstörungen
    Depression und andere affektive Störungen
    Bipolar – Manisch – Depressiv
  1. Weitere Persönlichkeitsstörungen
    Temperament und Charakter
    wo und wie wirken sich Persönlichkeitsstörungen aus?
    a) Paranoide
    b) Schizoide
    c) Antisoziale
    d) Selbstunsichere
    e) passiv-aggressives Verhalten
    f) selbstschädigendes Verhalten
  2. Posttraumatische Belastungsstörungen
    Wiedererleben,  integrieren und verarbeiten von PTNS
  3. Abhängigkeiten und Süchte
    Essstörungen, Anorexie, Bulimie und Fettsucht
    Missbrauch und Abhängigkeiten

    • Haltetherapie bei Abhängigkeit und Sucht
    • Die Beziehung zwischen Haltgebenden und Haltnehmenden

Abhängigkeit in der Suchtkrankentherapie
Verarbeitung traumatischer Drogenerfahrungen
Haltgeben und therapeutische Maßnahmen

  1. Verweigerungsformen
    Kampf oder Flucht „Ich liebe meine Krankheit mehr als mich selbst“
    Unterscheidung von transpersonalen Erfahrungen, spirituellen Krisen und psychotischen Schüben
    Arbeit mit individuellen Schattenthemen
    Neid, Konkurrenz, Schuld, Stolz, Gier …
  1. Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen
    • Entwicklungsstörungen – Trennungs- und Fremdenangst
    • Emotionale und Bindungsprobleme bis hin zum Autismus
    • Furcht und Angst; Schüchternheit und Vermeidung sozialer Situationen
    • Erkennen von sexualisiertem Verhalten
    • expansive Verhaltensauffälligkeiten
    • Ursachen von Wut Aggressivität und Trotz
    • Hyperaktivität und Aufmerksamkeit
    • Psychische Störungen eines Elternteils
  1. Psychische Probleme bei Heranwachsenden
  • Verhaltensschwierigkeiten in Familie und Schule
    Lern- und Konzentrationsstörungen
    mangelndes Sozialverhalten – wenn der Computer die Bindung ersetzt
  • Identitätsprobleme und Ablösungsprozesse
    Aufbau eines stabilen Selbstwertgefühls
    Ich-Ideal und Moral
    Erwachende Sexualität
  • Ursachen von Schizophrenie und Psychose, Suizidgefahr
  • Sehnsucht nach Verbundenheit und Freiheit

          Fehlende Bindungserfahrung und trotzdem Heilung?

  1. Unterstützung in entscheidenden Lebenssituationen
  • Die Bedeutung von Supervision und Selbstklärung des Therapeuten
  • Die Muster von Abhängigkeit und Gegenabhängigkeit,
    Übertragung und Gegenübertragung
  • Umgang mit dem Helfer-Syndrom und andere Fallen für Berater
  1. Ziele neu definieren – Aussicht auf Heilung
  • Die eigene Aufgaben erkennen und annehmen
  • Rolle und Wesen: Ich-Stärke, Ich-Transparenz
    und Toleranz in der Beraterpersönlichkeit
  • Freude als Grundmotivation menschlichen Handelns
  1. Feier und Zertifikats Übergabe