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Integrale Haltetherapie
Fühlen und Klären - mit allen Sinnen
Im ´Gehalten-Sein` sich selbst neu entdecken.
Das Selbst ist der Wesenskern im Menschen, mit dem wir mit Allem verbunden sind und dessen Kraft und Dynamik zur Verwirklichung drängt.
Um diese Kraft in uns zu wecken, gilt es herauszufinden, was uns daran hindert spontan zu sein, unsere Gefühle zu zeigen, unsere Bedürfnisse wahrzunehmen
und diese auch auszudrücken.
Im ´Gehalten-Sein` wird uns die Weisheit, die im Körper ruht wieder bewusst und sie beginnt sich zu entfalten. Wir erinnern uns an verdrängte Erlebnis
und verlorengegangener Erfahrungen und Gefühle. Dabei können innere Bilder, Erinnerungen, Bewegungen und Reaktionen wie Trauer, Wut und Freude auftauchen.
Situationen wie Geburt, Tod, transpersonale Erlebnisse können bewusst erfahren und verarbeitet werden. Festgefahrene Vorstellungen und idealisierte Selbstbilder werden erkannt.
Mit diesem unmittelbaren Zugang zum eigenen Erleben wächst die Sicherheit und das Vertrauen in unser ursprüngliches Wesen, das sich verwirklichen will.
In der Gruppe erleben wir durch die Akzeptanz unsere Mitmenschen, dass wir angenommen sind mit all unseren Gefühlen und Bedürfnissen. Wir dürfen uns zeigen, so wie wir sind.
Es gibt für den Einzelnen Raum und Zeit, seine ursprünglichen Bedürfnisse wieder zu entdecken, sich heilende Lebenspotentiale zu erschließen und Neues auszuprobieren.
Die therapeutische Vorgehensweise liegt darin, dem verletzten Selbst zu helfen, seinen Rückzug und seine Überzeugung, nicht liebenswert zu sein, Schritt für Schritt aufzugeben und
allmählich den Schutzpanzer mit einer neuen Lebendigkeit, mit Selbstvertrauen und Spontaneität einzutauschen.
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